Diverse Hanfsorten und deren Geschichte

Orange Bud ist ein Skunk der alten Schule. Seit den 80er-Jahren ist die Sorte eine erste Wahl vieler Freunde des sativadominierten Konsums. Viele alteingesessene Raucher und Konsumenten, die eine kleine Aktivierung brauchen, sind seit nun bereits etwa vierzig Jahren mit der fruchtigen Sorte gut bedient. Die CBD-Variante des Orange Bud ähnelt geschmacklich und auch vom Geruch her Ihren THC-haltigen Eltern. Die Großeltern sind somit die Pflanzen, welche damals zur Züchtung der Sorte genutzt wurden. Dies sind Colombian Gold, Acapulco Gold und Afghani. Deren Indica-Hintergrund soll einen gewissen Nachgeschmack mit sich bringen.

Harlequin ist gemeinhin eine 75/25 Mischung aus Sativa- und Indicakomponenten. Die Sorte ist für eine hohe Wirksamkeit im CBD-Spektrum bekannt und eine beliebte Sorte. Die Wurzeln der Züchtung liegen in einer Kreuzung aus den Sorten Thai Sativa und Swiss Sativa, sowie Colombia Gold und Nepali Indica. Es wird von einer sehr sorgfältigen Züchtung gesprochen, die auch seit je her ihren Einsatz in der Medizin findet. Der Name stammt ursprünglich aus mittelalterlichen französischen Theaterstücken, in denen Harlequin der Name eines Dämonen war. Die Sorte wird als wohltuend, motivierend und anregend empfunden.

Super Silver Haze wurde im Jahre 1994 von Greenbank Seed gezüchtet und vereint bereits drei andere sehr beliebte Sorten in seiner Genetik. Die Sorte ist eine Kreuzung aus Northern Lights, Skunk #1 und Haze. Die vielfältige Genetik und euphorisierenden Eigenschaften, verschafften dem Strain schnell große Beliebtheit in der Szene der Hanfkonsuumenten. Das Super Silver Haze hat Ende der 90er-Jahre sogar dreimal den High Times Cannabis Cup für sich entscheiden können, in den aufeinanderfolgenden Jahren 1997, 1998 und 1999.

Die Blue Berry Bud ist eine weitere Kreuzung aus den 70er- oder eventuell 80er-Jahren, die einen starken genetischen Hintergrund hat. Die indicabasierte Kreuzung aus Thai- und Thai Purple Sativa mit Afghani hat eine sehr potente Sorte hervorgebracht. Der Schaffer dieser Kreuzung ist ein sogenannter DJ Short, der szeneintern auch als der „Willy Wonka des Pots“ bezeichnet wurde. Im Jahre 2000 konnte die Sorte den High Times Cannabis Cup gewinnen. Seit den 90er-Jahren gibt es einige weitere Sorten mit Blue Berry Bud und Dutch Passion als Ursprung.

Erdbeerli ist eine sativabasierte Sorte, die ihren Ursprung in der Schweiz in den spätern 90er-Jahren hat. Der Geschmack und Geruch der Pflanze erinnert an Erdbeere. Der Bezug zur Erdbeere ist bei Erdbeerli nicht nur im Namen, sondern schon im genetischen Hintergrund der Züchtung sehr eindeutig zu erkennen. Es handelt sich um eine Kreuzung aus den Sorten Erdbeer und Original Swiss Strawberry. Der namensgebende Geschmack kommt auch Freunden von CBD zu Gute, da auch die CBD-Variante kräftig erdbeerig schmeckt und duftet. Die Eigenschaften der Pflanze sind eher sativabasiert, sollen aber Aspekte von Indca und Sativa beidermaßen vereinen.